PMKC bietet Leistungsmerkmale, die in dieser Kombination am Markt selten zu finden sind — unsere Marke, bewährt seit Jahren, konfektioniert und ausgelegt in Hamburg.
PMKC — unsere Marke aus Hamburg
Kurze Lieferwege, direkter Kontakt und volle Kontrolle über Qualität und Verfügbarkeit. Auslegung, Konfektion und Endkontrolle in Hamburg — ohne Zwischenhändler.
Hermetische Abdichtung
Drehmomentübertragung durch eine nicht-magnetische Trennwand — kein Wellendichtring, kein Leckagepfad. Vollständige Medientrennung zwischen Antrieb und Abtrieb. Ideal für aggressive Medien, Reinheitszonen und Druckbehälter.
Verschleißfreie Rutschkupplung
Bei Überlast rutscht die Kupplung berührungslos durch — ohne Verschleiß, ohne Beschädigung. Automatischer Überlastschutz für nachgelagerte Maschinenbauteile. Im Normalbetrieb: vollständig wartungsfrei.
Justierbares Drehmoment
Das übertragbare Drehmoment lässt sich durch einfache Luftspalt-Anpassung im Betrieb einstellen. Kein Tausch von Komponenten nötig — flexibel auf veränderte Prozessanforderungen reagieren.
Hochtemperatur-fähig
SmCo-Magnete mit Curie-Temperatur 800 °C — PMKC erreicht bis +300 °C Arbeitstemperatur. Geeignet für heiße Prozessgase, Dampfanwendungen und Hochtemperatur-Pumpen.
Eigene Auslegungskompetenz
Magnetkupplung + DC-/Asynchronmotor + Getriebe aus einer Hand — als Single-Source-Lieferant für den vollständigen Antriebsstrang. Reduziert Schnittstellenrisiken und Beschaffungsaufwand.
Seewasserbeständig
Vollausführung aus Edelstahl 1.4401 — standardmäßig seewasserfest. Geeignet für maritime, Offshore- und Unterwasser-Anwendungen.
Das PMKC-Sortiment
5 Größen (PMKC-30 bis PMKC-90) für 0,5–20 Nm — kompakt, ultraschallverschweißt, bis 300 °C, ab Lager Hamburg.
KOMPAKTE HAUPTLINIE
PMKC
5 Größen: PMKC-30 bis PMKC-90 · ab Lager Hamburg
Kenndaten
Drehmoment0,5 – 20 Nm (bei 1 mm Spalt)
Außen-Ø30 – 90 mm
Gesamtlänge15 – 25 mm (flache Bauform)
max. Arbeitstemperaturbis 300 °C
Curie-Temperatur (SmCo)800 °C
GehäuseEdelstahl 1.4401
DeckelUltraschallverschweißt (ab Werk dicht)
Befestigung2 Madenschrauben, 90° versetzt
Besonderheiten
Flache, raumsparende Bauform (15–25 mm Länge)
Ultraschallverschweißt — dicht ab Werk, kein Kleber
Bis 300 °C Arbeitstemperatur dank SmCo-Magneten
Seewasserfestes Edelstahlgehäuse 1.4401 — Standard
Vorgebohrt, Madenschrauben (90° versetzt)
Berührungslos durchrutschend bei Überlast — verschleißfrei
Magnetkupplungen im EinsatzBranchen-Beispiele & typische Anwendungen
Magnetkupplungen im Einsatz
Überall dort, wo Leckagefreiheit, Überlastschutz oder Medientrennung entscheidend sind.
Magnetkupplungspumpen (Chemie)
Antrieb von Pumpen für aggressive Medien (Säuren, Laugen, Lösungsmittel) — berührungslose Drehmomentübertragung durch eine Behälterwand, ohne Wellendichtung und ohne Leckagepfad. Begrenzungswand aus 1.4571 oder Hastelloy je nach Medium. Typisch: Auslegung auf 1,5–2× Nenndrehmoment als Sicherheitsabstand.
Hygienic Design für CIP/SIP-gereinigte Bioreaktoren und Rührkessel. Magnetkupplung ermöglicht abgedichteten Rührwerkantrieb durch die Reaktorwand ohne Wellendichtringe. Begrenzungswand aus 1.4435 oder 1.4404.
Drehdurchführung ohne Wellendichtring — kein Ausgasungsproblem durch Dichtungswerkstoffe. Für Reinheitszonen werden ausgasungsarme SmCo-Magnete empfohlen — PMKC-Spezifikation auf Anfrage. Typisch in Schleusen, Kammern und Substrathandling.
Edelstahlgehäuse 1.4401, totraumarme Geometrie, reinigungsgerechte Oberflächen. Kein Schmiermitteleintrag, keine Wellendichtring-Reibung. Für Dosieranlagen, Abfüllung und Sterilprozesse geeignet.
Seewasserbeständige PMKC-Ausführung mit vollständigem Gehäuse aus Edelstahl 1.4401 (Standard). Für Pumpen in Salzwasserumgebungen, Schiffsdieselaggregate-Peripherie und Offshore-Plattformen.
Drehmomentbegrenzer auf Prüfständen mit definierter Auslöseschwelle. Übertragung von Anzeigevorgängen auf Rundskala in anderem Medium (z. B. Messzeiger in druckdichtem Gehäuse). Luftspalt stellt die Drehmomentschwelle präzise ein.
Kraft- und Drehmomentübertragung in Unterwasser-Roboterarmen ohne mechanische Wellendurchführung. Seewasserfestes Gehäuse 1.4401 — keine Leckage in die Antriebs- oder Gelenkkapselung. Einsatz in ROV-Manipulatoren, maritimer Exploration und Unterwasser-Inspektionssystemen.
Wie funktioniert eine Magnetkupplung?Funktionsprinzip, Systemaufbau & Animationen (Normalbetrieb + Überlast)
Wie funktioniert eine PMKC Magnetkupplung?
Zwei Kupplungshälften mit Seltene-Erde-Magneten stehen sich stirnseitig gegenüber. Das Drehmoment wird berührungslos über den Luftspalt — optional durch eine Begrenzungswand — übertragen. Kein Wellendichtring, kein Leckagepfad.
Zwei gegenüberliegende Kupplungshälften (Magnetscheiben mit Seltene-Erde-Magneten auf der Stirnfläche) übertragen Drehmoment berührungslos über einen axialen Luftspalt — optional durch eine Begrenzungswand aus nicht-magnetischem Material, die Antriebsseite und Mediumseite hermetisch trennt. Der Luftspaltabstand ist einstellbar und bestimmt das übertragbare Drehmoment. Bei Überlast rutscht die Kupplung verschleißfrei durch — kein Wellendichtring, kein Leckagepfad, kein mechanischer Kontakt.
Animation: Funktionsprinzip Magnetkupplung
Seitenansicht (Profil): zwei Magnetscheiben mit gegenüberliegenden N/S-Polen am Luftspalt — Normalbetrieb (synchron) und Überlast (Durchrutschen) im Vergleich.
Normalbetrieb: Der Motor (links) treibt die Antriebsscheibe an. Über den Luftspalt steht jeder N-Pol dem S-Pol der Abtriebsscheibe gegenüber — die Scheiben sind magnetisch verriegelt und laufen berührungslos synchron (die Polbänder wandern gleichläufig nach oben). Das Drehmoment fließt ohne mechanischen Kontakt, Wellendichtring oder Leckagepfad zur Last (rechts).
ÜberlastLast > Nenndrehmoment → Abtrieb rutscht berührungslos durch (kein Verschleiß)
Überlast: Übersteigt das Lastmoment das Nenndrehmoment, können die Magnetpole die gegenüberliegende Scheibe nicht mehr mitziehen — sie „springen über". Die Abtriebsscheibe rutscht ruckartig und deutlich langsamer als die Antriebsscheibe (ihre Polbänder ruckeln nach, statt gleichläufig zu wandern). Da kein mechanischer Kontakt besteht, entsteht dabei kein Verschleiß. Sobald die Last sinkt, synchronisieren sich beide Scheiben wieder selbstständig.
Was bedeutet das für Sie?
Hermetisch dicht — kein Wellendichtring als Verschleissteile: planbare Wartung statt ungeplanter Leckage-Stillstände und Havarie-Beschaffungen.
Weniger Ersatzteil-SKUs: Wellendichtringe, Lippendichtungen und Stopfbuchsen entfallen als Verbrauchsposition — einfachere Lagerhaltung.
Kalkulierbare Betriebskosten: keine Leckage-bedingten Mediumverluste, keine Entsorgungskosten für austretende Arbeitsmedien.
Benötigtes Drehmoment eingeben, Betriebsart wählen — das Tool empfiehlt die passende PMKC-Größe und erzeugt eine vorausgefüllte Anfrage. In unter einer Minute.
Ihre Anwendung
Drehmoment und Betriebsart eingeben.
Drehmomentbedarf
Nm
Das maximale Betriebsdrehmoment der Anwendung (ohne Sicherheitsfaktor).
Hinweis: Das Nenndrehmoment gilt bei 1 mm Luftspalt. Mit größerem Spalt sinkt das übertragbare Drehmoment. Spalt-Drehmoment-Kennlinie bitte mit TEA abstimmen.
Das benötigte Drehmoment übersteigt PMKC-90 (20 Nm bei 1 mm Spalt). TEA bietet Sonderauslegungen und kann alternative Magnetkupplungskonzepte empfehlen.
Hinweis: Dieses Tool dient ausschließlich zur ersten Orientierung und ersetzt keine verbindliche Auslegung durch qualifiziertes Fachpersonal. Luftspalt, Temperatur, Drehzahl und kombinierte Belastungen beeinflussen das tatsächlich übertragbare Drehmoment und sind im Auslegungsgespräch mit TEA zu prüfen. Technische Antriebselemente GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden aus der Verwendung der Berechnungsergebnisse.
PMKC-Baureihe — Nenndrehmomente im Überblick
Alle Werte bei 1 mm Luftspalt.
GRÖSSE
Außen-Ø
Nennmoment (1 mm Spalt)
Gesamtlänge
PMKC-30
30 mm
0,5 Nm
15 mm
PMKC-45
45 mm
2,2 Nm
15 mm
PMKC-55
55 mm
3,5 Nm
17 mm
PMKC-70
70 mm
8 Nm
25 mm
PMKC-90
90 mm
20 Nm
25 mm
Gehäuse: Edelstahl 1.4401 · Deckel ultraschallverschweißt · bis 300 °C.
Downloads & Technische Dokumente
PMKC-Datenblatt und weitere Dokumente. CAD-Daten auf Anfrage.
Eine Permanentmagnetkupplung überträgt Drehmoment kontaktfrei über einen Luftspalt oder durch eine nicht-magnetische Trennwand. Zwei Kupplungshälften mit Seltene-Erden-Magneten stehen sich gegenüber und erzeugen durch ihre Anziehung das Übertragungsmoment. Diese Bauweise ermöglicht eine vollständige hermetische Trennung zwischen Antrieb und Abtrieb — ohne Wellendichtring, ohne Leckagepfad.
Das Nenndrehmoment ist gleichzeitig die Auslöseschwelle: Überschreitet das Lastmoment diesen Wert, rutscht die Kupplung berührungslos durch — ohne mechanischen Verschleiß. Die Auslöseschwelle lässt sich durch Verändern des Luftspalts einstellen; ein größerer Spalt überträgt ein geringeres Drehmoment.
Das hängt von der jeweiligen Kupplung ab. Unsere angegebenen Drehmomentwerte gelten bei 1 mm Luftspalt; mit größerem Spalt sinkt das übertragbare Drehmoment.
Jedes nicht-magnetische Material kann als Begrenzungs- bzw. Trennwand dienen — typischerweise Edelstahl (1.4571/1.4435), Hastelloy, Titan, eine Kunststoffwand (z. B. PEEK) oder Keramik. Die Werkstoffwahl richtet sich nach Medium, Druck und Temperatur. Die Begrenzungswand selbst ist Teil Ihres Apparats bzw. Behälters und wird bauseitig gestellt — sie gehört nicht zum Lieferumfang der Kupplung.
Ja — da keine mechanische Reibung im Normalbetrieb entsteht, gibt es keinen Verschleiß an den Magnetkupplungshälften. PMKC-Magnetkupplungen sind wartungsfreie Schlupfkupplungen.
PMKC: bis +300 °C Arbeitstemperatur — dank SmCo-Magneten (Curie-Temperatur 800 °C), die standardmäßig in PMKC verbaut sind. Geeignet für heiße Prozessgase, Dampfanwendungen und Hochtemperatur-Pumpen.
FDA-konforme Ausführungen sind nicht Standard, aber grundsätzlich möglich. Für konkrete Zertifizierungsanforderungen (z. B. EHEDG, USP Class VI) sprechen Sie bitte unseren Vertrieb an.
Bei elektrisch leitender Begrenzungs- bzw. Trennwand (z. B. Edelstahl, Hastelloy) entstehen ab mittleren Drehzahlen Wirbelstromverluste, die Wärme in der Wand erzeugen. Bei nicht-leitendem Material (PEEK, Keramik) entfallen diese Verluste vollständig. Einen gesonderten Auslegungsdienst für Wirbelstrom- bzw. Wärmemanagement bieten wir nicht an.
Grundsätzlich können Winkel- und Parallelversätze ausgeglichen werden — die berührungslose Übertragung verzeiht kleine Fluchtungsfehler. Für Ihre konkrete Anwendung sprechen Sie uns an.
Ja — z. B. vorgebohrt mit Madenschrauben nach Kundenvorgabe, ultraschallverschweißter Deckel (ab Werk dicht) und SmCo-Magnete für Hochtemperatur. Das seewasserfeste Edelstahlgehäuse (1.4401) ist dabei ohnehin Standard.
Die PMKC-Standardreihe (PMKC-30 bis PMKC-90) ist bis ca. 10 Stück meist ab Lager Hamburg verfügbar. Größere Mengen liefern wir nach Absprache. Für kundenspezifische Bohrungen/Passnuten und Sonderausführungen wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb: sales@tea-hamburg.de.
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