Spindelhubgetriebe & Spindelhubelemente
Unsere robusten Spindelhubgetriebe wandeln Rotationsbewegungen präzise in lineare Hubbewegungen um und eignen sich ideal für anspruchsvolle Positionieranwendungen. Diese mechanischen Komponenten finden ihre idealen Einsatzbereiche in industriellen Pressen, Förderanlagen sowie in Bühnenhebesystemen zum sicheren Heben und Senken schwerer Lasten.
- Hubkräfte bis 100 kN (bis 1.000 kN auf Anfrage)
- Rotierend oder stehend
- Diverse Ausführungen
Preise erhalten Sie mit dem Angebot – Antwort innerhalb von 48h (Mo - Fr)
Staffelrabatte & Übernahme der Speditionskosten bei Jahresbestellungen auf Anfrage.
Technische Übersicht
| Hubkraft | bis 100 kN (bis 1.000 kN auf Anfrage) |
| Übersetzungen | 4:1 bis 36:1 |
| Max. Antriebsmoment | stehende Spindel 60,20 Nm (bezogen auf 1.800 min⁻¹) · rotierende Spindel 60,19 Nm (bezogen auf 1.500 min⁻¹) |
| Spindelarten | rotierend / stehend |
| Gehäuse | Aluminium-Druckguss / Stahl |
| Spindelwerkstoff | Stahl (Edelstahl optional) |
Dies sind Basiswerte. Detaillierte technische Informationen und Diagramme finden Sie im PDF-Katalog.
Interaktiver Konfigurator
TSE Spindelhub-Konfigurator
Sechs Fragen — Hubkraft, Spindelausführung, Hub, Geschwindigkeit und Optionen. Eine Vorauswahl für Ihre Angebotsanfrage, keine technische Auslegung.
Hubkraft
Wählen Sie die benötigte Hubkraft für Ihre Anwendung.
Kompatible Produkte
Diese Produkte lassen sich optimal mit diesem Produkt kombinieren.
Häufige Fragen zu diesem Produkt
Ein Spindelhubgetriebe macht aus einer Drehbewegung eine Hubbewegung – ähnlich wie ein Wagenheber mit Kurbel. Ein Motor oder eine Handkurbel dreht die Antriebswelle. Im Gehäuse sitzt ein Schneckengetriebe: Die Schnecke auf der Antriebswelle treibt ein Schneckenrad an, verringert dabei die Drehzahl und erhöht das Drehmoment. Das Schneckenrad bewegt eine Gewindespindel. Bei der stehenden Ausführung hat das Schneckenrad ein Innengewinde und schiebt die Spindel aus dem Gehäuse heraus oder zieht sie zurück – die Spindel hebt die Last. Bei der rotierenden Ausführung dreht sich die Spindel mit dem Schneckenrad, und eine Mutter auf der Spindel fährt mit der Last auf und ab. Wie schnell sich die Last bewegt, bestimmen Antriebsdrehzahl, Übersetzung und Spindelsteigung.
Unsere Spindelhubgetriebe sind für Hubkräfte von über 100 kN ausgelegt. Die genaue Hubkraft hängt von der Baugröße, der Spindelsteigung und dem gewählten Spindeltyp (Trapez- oder Kugelgewindespindel) ab. Für besonders hohe Lasten stehen verstärkte Ausführungen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns für eine projektbezogene Auslegung.
Die Hubgeschwindigkeit wird durch die Spindelsteigung und die Antriebsdrehzahl bestimmt. Trapezgewindespindeln erreichen moderate Hubgeschwindigkeiten mit hoher Positioniergenauigkeit, während Kugelgewindespindeln höhere Verfahrgeschwindigkeiten bei gleichzeitig geringerem Verschleiß ermöglichen. Die optimale Konfiguration richtet sich nach Ihren Anforderungen an Geschwindigkeit und Tragkraft.
Ja, unsere Spindelhubgetriebe lassen sich über mechanische Verbindungswellen, Kegelradgetriebe oder elektronische Synchronisation zu Mehrachssystemen kombinieren. Dies ermöglicht die gleichmäßige Hub- und Absenkbewegung an mehreren Punkten, wie es beispielsweise bei Hubplattformen, Pressen oder Bühnenanlagen erforderlich ist.
Trapezgewindespindeln bieten den Vorteil der Selbsthemmung – die Last bleibt ohne zusätzliche Bremse in Position. Sie sind zudem kostengünstiger und robuster gegenüber Verschmutzung. Kugelgewindespindeln erreichen einen deutlich höheren Wirkungsgrad (ca. 90 % gegenüber 30–50 % bei Trapezgewinde), höhere Hubgeschwindigkeiten und eine längere Lebensdauer, erfordern jedoch in der Regel eine Haltebremse.
Für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen bieten wir Spindelhubgetriebe mit verschiedenen Schutzmaßnahmen an, darunter Faltenbälge, Teleskopabdeckungen und spezielle Dichtungen. Zusätzlich sind korrosionsbeständige Ausführungen für den Einsatz in feuchten oder chemisch belasteten Umgebungen erhältlich.
Die Selbsthemmung hängt vom verwendeten Spindeltyp ab. Spindelhubgetriebe mit Trapezgewindespindel sind in der Regel selbsthemmend und halten die Last ohne zusätzliche Bremse sicher in Position. Ausführungen mit Kugelgewindespindel sind dagegen nicht selbsthemmend und erfordern eine externe Haltebremse, bieten aber einen deutlich höheren Wirkungsgrad.
Wir bieten Spindelhubgetriebe sowohl in rotierender als auch in stehender Ausführung an. Bei der rotierenden Variante dreht sich die Spindel und die Hubmutter verfährt linear. Bei der stehenden Variante ist die Spindel fixiert und die Mutter rotiert, was eine kompaktere Bauweise ermöglicht. Beide Varianten sind in unseren Katalogen detailliert dokumentiert.
Passende Ratgeber & Tools
Spindelhubgetriebe richtig auslegen: Schritt für Schritt
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Auslegung von Spindelhubgetrieben.
RatgeberLinearaktuator vs. Spindelhubgetriebe: Richtige Wahl
Entscheidungshilfe zwischen elektrischen Linearaktuatoren und Spindelhubgetrieben.
ToolSpindelhub-Auslegung: Hubgeschwindigkeit berechnen
Interaktiver Rechner für Hubgeschwindigkeit und Motormoment bei Spindelhubgetrieben.
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anonym · ohne Cookies


